Mittwoch

Fast ein Liebesbrief... oder Happy Birthday liebe Freundin



Dieser Tag ist ein besonderer. Mit ihr aber ist eigentlich alles besonders. Wenn wir an unsere erste Begegnung denken, müssen wir unweigerlich lachen und gerade deswegen macht es mich glücklich sie zur Freundin zu haben.
Sie ist die erste Frau, die mich beim Lesen ihres Briefes weinen lies, die mich allein mit ihren Blicken zuweilen rührig werden lässt. Mit ihrem Lachen weiß sie mich in ferne Galaxien der fröhlich, albernen Kindheit zu ziehen. Man mag ihre Zartheit beschützen, ihr Wesen in duftend und buntes Seidenpapier wickeln.
Wenn ich sie mit ihrer Freundin sehe, entdecke ich neue Seiten an ihr. Die Liebenswürdigkeit, ihre scheinbare Zerbrechlichkeit erhellen mich als Beobachter. Sie gehen fast zärtlich miteinander um, halten Händchen, wärmen sich. Sie streut überall Liebe, schenkt mit ihrer Freude und auch ihrer Empathie viel Kraft.
Ich möchte sie niemals mehr missen, ich singe für sie in Gedanken ein Lied.
Danke, dass es Dich gibt!


Donnerstag

Rusted Love...oder immer diese jungen Dinger...


„Was willst du denn mit diesen jungen Dingern“, werde ich gefragt.
Hallo- was soll ich schon von den wollen?
Tzz, also es ist ja nicht so, dass ich nach ihnen Ausschau halte, aber wenn sie dann mal da sind…warum sollte man da nicht mal hin und wieder zugreifen?

Ob in der Bahn, an der Kreuzung, im Supermarkt, im Konzert- na und im Netz sowieso- überall wird gegeiert. Alt nach Jung  oder vielleicht Jung nach Alt?
Sind die Geier, diese hungrigen Mäuler, vielleicht nicht auch manchmal die Jüngeren?
Wer sucht oder fängt wen ein?
Was ist dran an diesem sich jünger fühlen wollen oder dem sich nach Reife und Erfahrung sehnend suchendem Gegenpart?
Wer stützt oder nutzt wem- und vor allem, wie lange geht das gut?
Was ist, wenn plötzlich Nightlife im Club mit einem Geigenkonzert oder einem ruhigen Abendessen zuhause kollidiert? Natürlich sind es nicht immer die Jüngeren, die ausgehen wollen oder die Älteren, die auf ruhige Kugel machen, aber gibt es nicht irgendwann einen Punkt an dem der Altersunterschied bemerkbar wird?
Erst kürzlich hatte ich die Idee zwei Menschen miteinander bekannt machen zu wollen, die mit Sicherheit-zumindest optisch und charakterlich zusammen passen könnten. Mir wurde jedoch entschieden mit einem Gegenargument geantwortet.“Was ist dann in 10 oder 15 Jahren- dann ist einer von uns wirklich alt!“. Oh, das hat gesessen! In 15 Jahren kann sicher viel passieren- und ja, vielleicht ist dann einer von beiden viel zu früh am Ende seines Lebens zu lange allein.
Warum aber tun sich die Single-Menschen in meinem Umfeld scheinbar schwer gleichaltrige kennenzulernen oder gar finden zu können?
Besonders schlimm wird es, wenn einer von beiden noch kein Kind auf die Welt gebracht hat und ein leiser, aber unaufhörlich immer lauter werdender Wunsch nach einem solchen in den Lüften hämmert.

Nein, ich greife übrigens sehr selten zu- ich traue mich nämlich nicht. Ab und zu stehen sie aber plötzlich vor mir, diese „jungen Dinger“, wollen in mein etwas als ihr länger gelebtes Leben huschen.

Ich glaube trotzdem an sie, die Liebe zwischen den Altersgrenzen!

Dienstag

Der Glaube an das Gute...oder verflixt nochmal

Verflixt nochmal, wenn es holpert und stolpert, das Leben macht was es will.
"Aber wenn Du willst..." meint der Getränkeriese in seinem Spot, dann bin ich zwar kein Fußballstar, aber dann will ich trotzdem. 
Ich will glauben, nein, ich tue es!
Je mehr ich daran denke, desto schöner wird er... der Tag.

Mein Mantra, statt Yoga!



Donnerstag

Die Nacht, sie steht Dir gut!


Das Herz schlägt schneller, vor Freude, voll kindlich guter Laune und Begeisterung.
Laue Sommerabende, die sich in lange Nächte wandeln, den kommenden Tag vergessen lassen.
Die Stadt strahlt um die Wette mit kleinen und großen Gartenlichtern, altem und neuen Neon, vor allem aber zeigt sie Gesichter der Zufriedenheit.

Alltag für einen kurzen Moment verloren, Lächeln, Lachen, Liebe...

Mittwoch

Durchgebrannt- sie liebt mich nicht





"Es war nur ein kurzer Augenblick.
Einen Moment war ich nicht da
.
Danach ging ich einen kleinen Schritt
.
Und dann wurde es mir klar
.“

…singt Xavier Naidoo- und ich muss schwer schlucken, weil ich ahne was jetzt kommen wird.
Aschfahl, mit roten Zornesflecken geschmückt, Zähne knirschend, fluchend.
Ich denke an Michael Douglas, Amok laufend in „Falling Down“- ich bin emotional kurz davor.
Sie ist durchgebrannt.
Einfach so.
Aus. Ende. Vorbei.
Sie liebt mich nicht.
Die Technik. Meine in die Jahre gekommene Geschirrspülerin- sie war immer da und erst jetzt kann ich sie schätzen. Wehmütig, leise singend…
„Dieser Weg wird kein leichter sein.
Dieser Weg wird steinig und schwer.
Nicht mit vielen wirst du dir einig sein.
Doch dieser Leben bietet so viel mehr.“
Du hast mir meinen Tag versaut, aber ich werde immer an Dich denken.
Wie auch immer…ich krempele meine Ärmel hoch, denn…
Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann.“ (Johanna von Koczian, 1977)