Er stünde dann unter Druck gute Laune zu haben-oder haben zu müssen.
Wenn ich darüber nachdenke, stimme ich mit ihm ein wenig überein- nein, vollkommen überein!
Die Sonne lacht, der leichte Wind lässt Blätter leise raschelnd umhertanzen,
der Himmel hell in Schlumpfeis-blau und von zarten Wattefetzen durchzogen.
Irgendwo Kinderlachen in der Ferne.
Die offenen Fenster der Nachbarn erzählen kleine Geschichten in Bild und Ton.
Warum, denke ich, kann ich da nicht einfach raus und genießen und lachen?
Ich lausche einem schönen Song, der besser es nicht ausdrücken kann- und ich lache, freue mich, schmiede Pläne.
Gysbert zu Knyphausen - mal wieder- singt:
"Und manchmal glaube ich, dass nichts mehr wichtig ist.
Ich treibe ziellos bis zum Tag, an dem ich sterbe, jaja.
Doch gerade dann, wenn ich dann wirklich nicht mehr weiter will,
liegt mein gepflegter Pessimismus in Scherben."
Pessimismus, Angst- Ihr könnt mich mal, denn es ist ganz einfach.